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Vermarktung24. März 2026 · 5 Min. Lesezeit

Belegungsplan für Neubauprojekte: Welche Art passt zu Ihrem Projekt?

Statisch, interaktiv oder Lageplan — ein Überblick über die Belegungsplan-Varianten für Neubauprojekte und wann welche Sinn ergibt.

Cameron Weijmer
Cameron WeijmerGründer HausDigital · Schaffhausen

Wer eine Wohnung kauft oder mietet, will wissen: Wo liegt sie im Gebäude? Welche sind noch frei? Ist die Südausrichtung wirklich so gut wie versprochen? Ein guter Belegungsplan beantwortet das in Sekunden. Ein schlechter verwirrt mehr als er nützt.

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Was ein Belegungsplan leisten muss

Der Belegungsplan ist oft der erste Berührungspunkt zwischen Interessent und Projekt. In Sekunden muss klar sein: Welche Wohnungen gibt es, welche sind verfügbar, wie ist die Lage im Gebäude? Alles was diese drei Fragen nicht sofort beantwortet, ist zu kompliziert.

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Variante 1: Statischer Belegungsplan

Der einfachste Ansatz. Eine Grafik pro Geschoss, Wohnungen eingezeichnet, Status per Farbe (frei, reserviert, verkauft).

Günstig und schnell umsetzbar, funktioniert auch ohne JavaScript. Aber: Bei jeder Statusänderung muss die Grafik neu erstellt werden. Keine Details auf Klick, keine Verbindung zur Wohnungsliste.

Hinweis

Passt für: Kleine Projekte mit 4–6 Wohnungen und stabilem Verkaufsstand. Preis bei HausDigital: ab CHF 400 pro Geschoss.

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Variante 2: Interaktiver Belegungsplan

Wohnungsliste und Grundriss sind verknüpft. Fährt jemand in der Liste über eine Wohnung, wird sie im Grundriss hervorgehoben — und umgekehrt. Ein Klick öffnet alle Details: Fläche, Zimmer, Preis, Stockwerk, Grundriss-PDF.

Statuswechsel (frei → reserviert → verkauft) passiert direkt im Code oder über ein einfaches Backend. Die Grafik aktualisiert sich automatisch, Interessenten sehen immer den aktuellen Stand.

Das ist die Variante, die den grössten Unterschied macht. Projekte mit interaktivem Belegungsplan bekommen deutlich mehr qualifizierte Anfragen, weil Interessenten sich vor dem Kontakt bereits selbst informieren können.

Hinweis

Passt für: Projekte ab 6 Wohnungen mit regelmässigen Statusänderungen. Preis bei HausDigital: ab CHF 800 pro Geschoss.

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Variante 3: Lageplan / Situationsplan

Bei Überbauungen mit mehreren Gebäuden reicht ein Belegungsplan pro Haus nicht. Interessenten müssen zuerst verstehen, wie die Gebäude zueinander liegen. Ein interaktiver Lageplan aus der Vogelperspektive zeigt das Areal als Ganzes. Klick auf ein Gebäude öffnet den jeweiligen Belegungsplan.

Aufwendiger, aber ab etwa drei Gebäuden oder grösseren Arealprojekten lohnt es sich.

Hinweis

Passt für: Überbauungen, Arealentwicklungen, Projekte mit mehreren Baukörpern.

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Kombination: Beides zusammen

Für die meisten mittleren Neubauprojekte ist eine Kombination am sinnvollsten: Ein statischer Lageplan für die Gesamtsituation, ein interaktiver Belegungsplan für die Wohnungen pro Gebäude. So bleibt die Einstiegshürde tief (Überblick zuerst) und trotzdem sind alle Details da für Leute, die es genau wissen wollen.

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Wann welche Variante — kurz zusammengefasst

Die Entscheidung hängt von drei Dingen ab: Projektgrösse, Budget und wie oft sich der Verkaufsstand ändert.

  • 01Bis 6 Wohnungen, stabiler Stand: statisch reicht
  • 02Ab 6 Wohnungen oder häufige Änderungen: interaktiv
  • 03Mehrere Gebäude oder Areal: Lageplan als Einstieg, interaktiv pro Gebäude
  • 04Maximale Wirkung: alle Varianten kombiniert

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Interaktiver Belegungsplan und Lageplan — beides auf der Demo-Seite live erlebbar.

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